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«La vie ne fait pas des cadeaux» – «Das Leben macht keine Geschenke» singt Jacques Brel. Und doch überraschen die «Geschenke», wenn niemand damit rechnet, selbstverständlich. Andrea Höhn kehrt nun ganz selbstverständlich zu den musikalischen Impulsen zurück, die sie einst mit auf die Bühne brachten. Es handelt sich um eine Musik, die ihre Wurzeln sowohl im «Old Fashioned Jazz» als auch in der Musik der Sinti und Roma, der Zigeuner hat, deren Spuren sich auch in ihrer eigenen Familie finden.

 
 
Im Hot Club d´Allemagne spielen Frau Höhns langjähriger gitarristischer Weggefährte Karl-Heinz Vogel, der selbst einen Teil seiner musikalischen Erfahrungen in «Sinti-Swing-Kapellen» gesammelt hat, sowie Klaus Jacob, einer der letzten bekennenden Rhythmusgitarristen, der nicht einem Zigeunerclan entstammt. Thomas Prokein verleiht mit seinem Violinenspiel dem Ganzen einen süßlichen Charme und am Kontrabaß brilliert Hendrik Bertram. Andrea Höhn und der Hot Club d´Allemagne beschenken ihr Publikum mit einer sehr beschwingten, einfühlsamen und darin zutiefst authentischen Musik, natürlich auch in einer Hómmage an Django Reinhard und den Hot Club de France.