«Sanitärentertainment» beschreibt eine gewöhnungsbedürftige Performance an authentischen Spielstätten. In der Rolle der Toilettenfrau in ihrer Alltäglichkeit zwischen Tristesse und Frohsinn blickt sie vom «unteren Rand» auf die Gesellschaft. Das Publikum am Originalschauplatz des Handelns spielt, zunächst nicht wissend darum, mit. Musik fungiert gewissermassen als Ventil des Ganzen und lässt es sich zur «Unterhaltung» entwickeln.
Links: Hier fand zuweilen die Partei- und Staatsführung wirklichen Halt.
Rechts: Verwunderung über eine extraordinäre Spielstätte Klo eines Feinschmeckerlokals der höchsten Preiskategorie in München.
Oh, die Dame singt!
«In Anlehnung an die Theaterarbeit von Christoph Marthaler, Elfriede Jelinek oder Werner Schwab wurde ein Theaterkonzept für den öffentlichen Raum entwickelt, das bei Publikum und Medien (Süddeutsche Zeitung, ARD (...), Deutschlandradio Berlin ...) uneingeschränkte Aufmerksamkeit erhielt.»Lutz Hesse, ein Theaterbewanderter.
Menschen bei der Arbeit: Der Anfang mit Jens Nitschner.